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Abschnittsübung im Abschnitt 1 in Pöllau

18. Oktober 2008 | Zurück zur Übersicht

inn dieser Übung sollte die Zusammenarbeit von Feuerwehr und Roten/Grünen Kreuz sowie der Feuerwehr Ärzte sein, den gerade für die Feuerwehr sind solche Einsätze doch aus den technischen Sicht leichter zu bewältigen, als die Erste Hilfe in diesen großen Rahmen für die Rettungen und Ärzte.

Nach der Alarmierung durch Florian Hartberg rückte die FF Pöllau mit sämtlichen Fahrzeugen um 19.30 Uhr zum Unfallort aus.
Ein gespenstischer Anblick für den Einsatzleiter HBI Gruber, ein großer gelber Bus über eine Böschung gefallen, seitlich liegend und viele laute Hilfeschreie drangen aus dem Inneren des Autobusses. Durch die Einsatzleitung der FF Pöllau wurde sofort der Abschnitt 1 mit Alarmstufe 5 alarmiert, weiters das RLF Kaindorf, das Rote und Grüne Kreuz, den Feuerwehr Arzt Dr. Schneeweiß sowie die Polizei Pöllau.
Die Feuerwehrarbeit von Profis für Profis begann - durch die vielen Blaulicht Fahrzeuge kamen auch viele Unbeteiligte neugierige Zuseher zur Unfallstelle, doch durch die rasche Reaktion der FF Pöllau wurde die Unfallstelle gleich großräumig abgesperrt. Aber man glaubt gar nicht, wieviele Waldwege plötzlich mit "Tarnlicht" befahren wurden - Neugierde macht eben erfinderisch.

Bereits nach Minuten konnte der FA Dr. Schneeweiß erkennen, das es sich um rund 40 verletzte Personen handelt und sofort wurden alle verfügbaren Ärzte aus der Region und alle Rettungskräfte.
Und dann wurde es bunt und eng auf dem abschüssigen Hang, inzwischen schon hell erleuchtet - dadurch konnte ich auch teilweise ohne Blitz diese Fotos machen, nur wenn Sie nicht ganz klar sind, dann waren die Kameraden eben zu schnell unterwegs.
Aber trotz der vielen Feuerwehr-Männer, Erstretter des Roten und auch Grünen Kreuzes, der Ärzte und Notärzte, Übungsbeobachter, Behörden-Vertreter und und und - Es war nie ein Chaos - nie ein Durcheinander - somit konnte man gleich ziemlich klar erkennen, dass die Zusammenarbeit hervorragend funktionierte.
Mit hydraulischem Spreizer und mehreren Schneidgeräten wurde durch die Vorderseite des seitlich liegenden Busses ein Zugang geschaffen, über die Dachluken quälten sich schlanke Ärzte und Retter in das Innere, bereits nach 5 Minuten Einsatz konnte der Erste Verletzte gerettet werden und schon um 20.00 Uhr stellte das SRF Hartberg einen weiteren Zugang durch die Hinterseite her.
Vorher schon wurde der Bus mittels einer Seilwinde gesichert, damit ein gefahrloses Bergen und Retten durchgeführt werden konnte. Die ersten Verletzten konnten recht gut gerettet werden, dann aber wurde es immer schwieriger ins Innere vorzudringen, denn jeder Sitz war ein Hindernis. Mehrere mußten mit hydraulischen Rettungsgerät herausgeschnitten werden - um weiter ins Innere vorrücken zu können.
Auch die Ausleuchtung im Inneren war schwierig, und auch die "Schwerverletzten" waren dann erst in der Mitte des Autos direkt vor Ort Erstzuversorgen und dann mit Infusionen usw. recht aufwändig zu rettten. Somit endete diese wirklich aufwendige Übung in Form einer Abschnittsübung des Abschnittes 1 mit einigen neuen Erkenntnissen und trotzdem mit einem guten Gewissen, auch in unserem Bezirk für solche Groß Ereignisse bestens gerüstet zu sein.

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